Another of those Scots
Hallo mein lieber Gast!
Es freut mich sehr, dass Sie uns in Boston besuchen kommen! Bevor Sie allerdings direkt in unserer Stadt mitmischen können bitte ich Sie um ein paar kleine Informationen, die lediglich der besseren Orientierung dienen werden.
Gestatten Sie mir, dass ich mich kurz vorstelle? Ich bin Jesse August Brighton, Reporter für die Boston News, Seite 10, die Daily Comedy & Tragedy. Stört Euch aber bitte nicht daran, ich schreibe äußerst gehaltvolle Artikel! So also auch das Interview mit Euch heute! Fangen wir also an. Gebt mir Eure Antworten ruhig schriftlich, gerne in einer anderen Textfarbe.
Zunächst einmal, wie lautet denn Euer voller Name?
Gewiss, ich bin Keith Faolan MacEntire
Und wie darf ich bzw. die anderen Euch nennen? Habt Ihr einen Spitznamen oder gar mehrere?
Nun Keith ist eigentlich kurz genug oder? *schmunzelt*
Verzeiht mir bitte wenn ich zu indiskret bin, aber würdet Ihr mir Euer Alter verraten?
Ich bin vergleichsweise jung mit meinen 96 Jahren, aber eben auch nicht der jüngste unter den MacEs.
Woher stammt Ihr genau? Und - wenn die Frage erlaubt ist - habt Ihr noch Familie? Wenn ja wen?
Ich komme aus dem alten Schottland, genauer Glencoe, und wuchs unter einem behütenden und starken Clan auf:
Großvater Hamish, Gen 2
Großmutter Olivia
Vater Maddock, 387, gebunden, Hüter des Hafens
Mutter Teresa, gebunden an Maddock, Ärztin
Zwillingsbruder Torquil, 96, Gen 4, Agent
Baby-Sister Kayleigh, 21
Onkel Rowan, 421, Gen 3, Clanführer
Tante Mainora, gebunden an Rowan, weibliches Oberhaupt, Archivarin
Vetter Sandor, 143, Agent | Balthair, 111, Agent | Ean, 75 | Aeden, 29
Base Gwynefhar, 23
Onkel Lachlan, 401, verstorben
Tante Màiri, gebunden an Lachlan, verstorben
Vetter Kelan «Jasha», 141, Agent, gebunden an Magnolia
Onkel Aodh, 322, Gen 3, Lehrer
Tante Nilofaar, frisch gebunden an Aodh, Psychotherapeutin
Eine kurze Information über besondere Merkmale? Habt Ihr vielleicht ein Tattoo? Eine Narbe? Etwas sonstiges?
Natürlich besitze ich, wie jeder Stammesvampir die auszeichnenden Glypen. Meine räkeln sich vor allem um die Beine, Hüfte und Torso.
Damit die Fantasie Eurer Mitspieler ein wenig gefördert werden kann, so würde es mich freuen wenn Ihr Euch ein wenig beschreiben könntet. Zunächst Eure Augen- sowie die Haarfarbe? [Bitte inklusive der Avatar!]
Ich habe das rostrote Haar meiner Mutter geerbt. Zumeist erkennt man klar den roten Stich in der Färbung, jedoch gibt es Momente, in welchen es eher braun wirkt. Ebenso weise ich dieselben hellbraunen Augen auf. Sie meint man merkt nur minimal einen Unterschied zu meinen bernsteinfarbenen Augen als Vampir.
[FC: Ken Bek]
Dann wären noch ein paar Informationen über Eure ungefähre Größe und Eure Statur äußerst hilfreich!
Für einen MacEntire bin ich eher klein *lacht* 1.88 m und damit eigentlich noch recht zufrieden. Dafür gebe ich mir umso mehr Mühe sportlich auszusehen und es scheint ja zu klappen.
Auch wenn Ihr mich, einen einfachen Reporter für die Boston News, für verrückt halten mögt, so verzeiht mir bitte diese Frage. Habt Ihr eine übernatürliche Gabe? Wenn ja welche, wie äußert sie sich? Was für Nebenwirkungen hat sie? (Alles Weiße hat eine schwarze Schattenseite. Also zögert nicht damit sie zu nennen, ich danke Euch!)
Nervenmanipulation
Ich erbte diese Gabe von meiner Mutter, welche sie jedoch eher selten einsetzt auf Bitte meines Vaters. Es handelt sich dabei um eine Fähigkeit, die sowohl für die Defensive, wie die Offensive genutzt werden kann: Durch Hautkontakt bin ich in der Lage die Nerven zu beeinflussen. Ich kann dadurch Schmerzen auslösen oder vorübergehend ausblenden, dabei spielt es keine Rolle wo ich ihn berühre. Auch wenn ich denjenigen am Arm berühre, so kann ich Schmerzen an anderen Stellen auslösen oder dämpfen, allerdings ist es deutlich einfacher, wenn der Kontakt nahe an der schmerzenden Stelle ist.
Allerdings ist der Schmerz oder eben der Schutz davor nie von Dauer. Es hält an bis ich den Kontakt löse, dann lässt die Wirkung nach. Meine Berührung hat also nie bleibende Folgen, abgesehen von der Erinnerung daran.
Ich kann meine Gabe 5 Sekunden lang am Stück einsetzen, ehe ich eine mindestens so lange Pause einlege. In diesem Muster kann ich weitermachen bis eine halbe Stunde um ist. Danach stellt meine Gabe ab, als hätte ich sämtliche Energien aufgebraucht. Meist kommt es jedoch nicht soweit, was auch am Echo liegt:
Da ist natürlich auch ein Nachteil für mich drin: Der anstrengendste Part ist wohl, dass ich mit Einsetzen der Gabe auch meine eigenen Nerven strapaziere – ich verspüre also ebenfalls Schmerzen, wenn auch nicht so starke, wie wenn ich die Nerven eines anderen attackiere. Im Gegenzug habe ich – gerade bei starkem Gebrauch meiner Kräfte – noch bis zu 3 Stunden lang danach Phantomschmerzen. Ob nun als aufflammendes Brennen, plötzliches Stechen, ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln. Das kam alles schon vor. Je intensiver ich die Fähigkeit nutze, desto grösser auch der Nachhall.
Wichtig anzumerken ist dabei: Meine Gabe macht keinen Unterschied ob ich den Schmerz abschwäche oder auslöse. Für mich ist es immer mit demselben Nachteil verbunden.
Damit nicht genug ist natürlich auch die Dauer wichtig. Ich mag zwar meine Gabe eine Zeit lang stoßweise einsetzen, allerdings wird der Schmerz immer stärker, je öfter ich die Gabe in einem Zeitfenster von 30min einsetze. Das geht so weiter bis es sich so anfühlt als würde ich die Gabe an mir selbst ausüben.
Ein Kribbeln in den Fingern und Kopfschmerzen kommen ebenfalls bei längerer Anwendung (alles über einem Zeitfenster von 10min) hinzu.
Trotz der Nachteile bin ich jedoch willens, die Gabe zu nutzen, mögen meine Verwandten noch so wenig begeistert sein. Immerhin habe ich sie nicht geerbt um nichts damit zu tun.
Manche Männer ordnen sich beständig einer Generation zu. Zu welcher Generation gehört Ihr?
Der 4ten
Vielen Dank soweit, das war es über Euer Aussehen. Kommen wir zu etwas noch viel Wichtigerem – Eurem Charakter!
Wie würdet Ihr Euren Charakter beschreiben? Wie verhaltet Ihr Euch gewöhnlicherweise?
Tja, was soll ich sagen *fährt sich etwas verlegen durch das Haar* Anders als meine Verwandten – gut die meisten Männer meines Clans – bin ich überraschend friedfertig. Ich kann kämpfen, versteht mich nicht falsch, aber ich komme auch gut und gerne ohne aus und setze viel eher auf Worte als auf Fäuste. Da schlagen vor allem der ruhige Charakter meines Vaters und die Warmherzigkeit meiner Mutter durch. Ich bin alles andere als Laut und gehöre eher den stillen Gewässern an. Natürlich unterhalte ich mich gerne und schätze Humor sehr, aber ich überdenke meine Worte und wähle eine eher diplomatische und sorgsame Herangehensweise. Vielleicht liegt das auch daran, dass mir sehr bewusst ist, wie sich mein Gegenüber fühlen könnte, wenn ich zu schroff werde – ich bin einfühlsam und nehme entsprechend viel Rücksicht auf meine Umgebung.
Das heißt jedoch nicht, dass ich ein stiller, grauer Schatten im Raum bin, nein. Auch ich habe das schottische Temperament geerbt, jedoch braucht es, wie im Falle von meinem Vater, eher mehr als weniger um das Fass bei mir zum Überlaufen zu bringen. Die Geduld zeichnet mich aus. Sollte man diese jedoch brechen… sagen wir, ich kann genauso toben wie eine zornesblinde Nessie. Meine Vettern können das bezeugen.
In den meisten Fällen bin ich jedoch eher umgänglich und offen. Besonders gerne kümmere ich mich auch um die jüngere Generation und kann sowohl fürsorglich wie auch streng werden. Liegt wohl auch daran, dass ich Übung habe mich durchzusetzen, dank den ganzen sturen Eseln in der Familie *schmunzelt*
Ich würde jedoch nie und nimmer etwas tun, was der Familie schadet. Ich bin durch und durch ein Familien- bzw. Rudelmensch. Einsamkeit ist eher erdrückend für mich und dann ist auch meine gute Laune rasch verflogen. Selbst meine Hobbies können mich dann nicht lange begeistern. Nein, ich brauche eigentlich Menschen um mich herum, ob nun zum Reden oder um Still beieinander zu sein.
Allerdings auch nicht jede Gesellschaft: Auf Ungerechtigkeiten kann ich verzichten und bin auch nicht zu schüchtern um das auszusprechen. Ich kenne meine Stärken, kenne meinen Platz und bin daher ausgeglichen, mit mir im Reinen. Etwas, worauf ich auch sehr stolz bin.
ausgeglichen ♠ mit sich im Reinen ♠ handelt durchdacht ♠ generell eher kopflastig ♠ geschickt ♠ handwerklich begabt ♠ tüchtig ♠ kreativ ♠ hat eine gute Vorstellungskraft ♠ munter ♠ humorvoll ♠ entspannt im Umgang ♠ einfühlsam ♠ feinfühlig ♠ fürsorglich ♠ rücksichtsvoll ♠ hingebungsvoll ♠ vorsichtig in der Ausdrucksweise ♠ tiefgründig ♠ achtet sehr auf das Zwischenmenschliche ♠ stellt das Wohl anderer über seinem eigenen ♠ diplomatisch ♠ geduldig ♠ bringt viel Verständnis auf ♠ unterstützend ♠ durchaus in der Lage seine Meinung zu äußern ♠ spricht Ungerechtigkeiten (wenn auch umsichtig) an ♠ durchsetzungsfähig ♠ durchaus streng und standfest ♠ entschlossen, durchaus willens zu kämpfen ♠ hat ein verborgenes, schottisches Temperament ♠ lässt sich nur ungern die Freiheit selber zu entscheiden nehmen ♠ durchaus stolz
Was sind Eure charakterlichen Stärken?
♠ Geduld, Ruhe
♠ arbeitsam, tüchtig, fleißig
♠ umgänglich, offen, humorvoll, leicht zufrieden zu stellen
♠ innere Stärke, Durchsetzungsfähig
♠ kann seinen Standpunkt vertreten, gerecht, fair
♠ einfühlsam, weiß mich in andere hineinzuversetzen
Was sind Eure charakterlichen Schwächen?
♠ stolz, stur
♠ durchaus hitzköpfig, wenn man es provoziert
♠ eher harmoniebedürftig, sehr vorsichtig was Aussagen angeht
♠ gebe jedem eine vierte Chance, vergebe aber vergesse nicht
♠ stelle andere über mein eigenes Wohl, kümmere mich (laut Familie) zu wenig um mich selbst
♠ tut alles für die Familie, bedingungslos loyal, bin ungern alleine
Was tut Ihr gern? Was sind Eure Hobbys, worin seid Ihr am besten?
Nun… ich höre ziemlich gern Musik und spiele selber Dudelsack, Flöte und Bodhrán – ich habe bei uns im Clan sogar den Lead wenn es um kleinere Lagerfeuer-Lieder geht *zwinkert* Ich kenne dutzende von schottischen und auch irischen Folk Songs und mische auch gerne mal beides, auch wenn die stolzeren Schotten unter uns mich deswegen gerne aufziehen. Nebst der Musik höre ich mir auch gerne Sagen und Geschichten an – am liebsten vorgetragen von Großvater Hamish, der einfach die beste Erzählerstimme hat und somit als mein Erzähler-Idol gilt.
Auch wenn ich längst nicht so bewandert oder begeistert darin bin wie mein Bruder oder meine Vettern, so betätige ich mich durchaus auch gerne an Sport. Die Highland Ritte haben mir immer sehr imponiert, vielleicht auch wegen der Szenerie in den frühen Morgenstunden.
Ich kann eigentlich generell gut mit Tieren, obwohl sie genau wissen müssten, dass ich im weiteren Sinne ein Raubtier bin – was mir durchaus Recht ist, ich mag es durchaus mit Tieren Zeit zu verbringen. Vor allem, wenn sonst keine Gesellschaft in der Nähe ist.
Durch das reiten kam ich auf den Fünfkampf à la MacEntire (Querfeldein-Lauf, Springreiten, Schwimmen, Fechten/Schwertkampf, Dudelsack), der mich immer sehr erheitert.
Daraus resultierte dann später die Leidenschaft für die Fechtkunst. Ich genieße das Kämpfen, auch mit anderen Waffen, sehe darin allerdings eben eher eine Kunst und praktiziere es auch eher aus Spaß als um mich und andere verteidigen zu können – auch wenn das Wissen, es zu können, beruhigend ist.
Ansonsten genieße ich Feste sehr und unterhalte mich gerne, vor allem wenn meine Gesprächspartner einen ausgeprägten Humor haben.
Was hasst Ihr abgöttisch und würdet es am liebsten aus der Welt verbannen?
*seine Miene ernst wird* Da gibt es leider durchaus Dinge, die ich nicht gutheiße. Nebst Ungerechtigkeiten gegenüber jedem (und nicht nur Schwächeren) so hasse ich es, wenn man mich anlügt – insbesondere, wenn es so schlecht ist, dass man durch die Lüge sieht. Ich kann mit der Wahrheit umgehen und brauche nicht in Schutz genommen zu werden. Das ist im Übrigen auch ein Punkt, der mich zur Weißglut bringt: Nur weil ich meine Gabe einsetze und die Konsequenzen trage und tragen will, so gebe ich damit keinen Freischein mich bemuttern zu lassen. Oder mir eben den Einsatz um meinetwillen zu verbieten. Das ist ein No-Go, wo ich meinen MacEntire-Dickschädel durchstiere.
Unordnung ist auch nicht gerade so das liebste von mir, allerdings kann ich damit lieben. Nicht jedoch mit Schlampigkeit. Wenn man aus Faulheit oder bewusst sogar seine Aufgaben nicht gut erledigt, dann seid ihr auf gutem Wege mich zu bissigen Kommentaren zu verleiten.
Tja, was natürlich auch nicht gerade gut bei mir ankommt sind Verehrer von Kayleigh. Sie ist so sanft und warmherzig, dass kaum einer gut genug für sie ist. Daher nehme ich mich selbstredend jeden vor die Brust, der ihr zu nahe kommen will – wobei ich noch eher auf wörtliche Ermahnungen zurückgreife als andere in der Familie *lacht nun doch* Aber sollte man ihr schaden… wird man bald merken, warum man mich und Torquil nicht umsonst die Zwillingsmonster von Glencoe nennt – nicht nur dem Spaß halber.
Jetzt haben wir bereits einen wunderbaren Einblick über Eure derzeitige Situation bekommen, vielen Dank dafür! Es ist beinahe geschafft, nur Mut. Nur noch ein paar wenige Fragen!
Da wäre eine große Frage noch ungeklärt. Wie ist es Euch in Eurem Leben bisher ergangen? Was habt Ihr erlebt? Gab es traumatische Ereignisse? Wie habt Ihr Euch dabei gefühlt? Habt Ihr vielleicht sogar Eure übernatürliche Begabung entdeckt und etwas Merkwürdiges damit erlebt? Erzählt mir bitte davon! Gern ausschweifend, denn ich möchte nichts verpassen. Ich habe Zeit und bin ganz Ohr!
(den Lebenslauf bitte in ganzen Sätzen)
Am besten setzen Sie sich dazu *klopft neben sich mit einem Lächeln* Ich kann Ihnen gut und gerne meine Lebensgeschichte erzählen. Anfangen hat natürlich alles mit der Geburt von mir und Torquil, wobei er der ältere Zwilling ist. Zwar sind wir nicht die jüngsten des Clans, aber wussten es trotzdem wie solche den Clan auf Trab zu halten. Rote Feuerteufel, wie unsere Mutter liebevoll zu sagen pflegt und wenn ich ehrlich bin habe ich all die Jahre als Kind und Jugendlicher noch in wärmster Erinnerung.
Wie so jedes Zwillingspaar fanden auch Tor und ich es lustig am Anfang das Spiel wer-ist-wer zu spielen – mit mäßigem Erfolg, aber es machte trotzdem Spaß. Mit den Jahren wurde allerdings klar, dass ich doch etwas… sanfter gestrickt war als Tor. Als mir das das erste Mal gesagt wurde (von einem gutmütigen Besucher), hatte ich dummerweise gedacht, dass mich das weniger einen Mann machte und ich bemühte mich für gut eine Woche „härter“ zu geben, bis meine Mutter ein besorgtes Gespräch mit mir führte. Doch erst ein weiteres mit meinem Großvater – meinem seanair –, mit welchem mich früh ein gutes Verhältnis verband, sorgte am Ende dafür, dass ich verstand, dass Sanftheit bei Männern keineswegs schlecht war. Er machte mir klar, dass ich in den Augen der Familie nie weniger männlich sein würde – und als Jungspund, der ohnehin alles glaubte, was der Großvater sagte, war ich nur allzu willens, auf ihn zu hören *lacht* Der ganze Vorfall sorgte am Ende dafür, dass ich mehr im Reinen mit mir selbst war und deutlich an Selbstbewusstsein gewann.
Das war auch gut so, denn als Kayleigh zum Teil unserer Familie wurde, konnte ich mich ganz ihr widmen, statt Selbstzweifel zu hegen. Ich tat es gerne, wobei ich bezüglich den Tee-Trink-Spielen von Kayleigh noch mehr Geduld aufbieten konnte als mein Bruder oder meine Vettern.
Das hieß natürlich nicht, dass ich mich nicht meinen eigenen Hobbies widmete. Allerdings konnte ich vielen davon auch in Gesellschaft nachgehen: Musik spielte ich sowohl mit als auch für die Familie und etablierte mich gewissermaßen als Lead-Musiker, wenn wir mal wieder eine motivierte Runde zusammenbekamen. Mir wurden auch aktive Tätigkeiten nahegelegt, reiten war nur eines davon.
Zum Fünfkampf kam ich allerdings schon früher als Hamish mich (damals 14) mit Tor und den anderen Jungs zu einem in Inverness mitnahm. Ich war begeistert, auch wenn mich die eine oder andere Disziplin störte. Ohne wirklich zu wissen, was ich da heraufbeschwören würde, gab ich meinem Großvater meine Meinung kund und Wochen später präsentierte er dem MacEntire Clan einen modifizierten Fünfkampf. Von diesem Tag an war er mein Held – auch wenn mein Vater gleich darauf folgt, selbstredend.
Wie auch immer, ich hing mich in dieses Hobby, merkte aber rasch, dass ich beim Fechten noch einiges zu üben hatte. Mein Ehrgeiz zeigte sich und durch vieles Üben wurde ich so gut, dass ich mich auch an Wettkämpfe heranwagte. Inzwischen nehme ich regelmäßig an Turnieren teil und kann auch ein paar Siege für mich verbuchen, worauf ich sehr stolz bin.
Doch das Leben bestand nicht nur aus Hobbies. Auch ich wollte mir mein Geld und meinen Respekt verdienen und folgte meinen Brüder in die Agentur. Der Außendienst behagte mir jedoch längst nicht so wie den anderen und so etablierte ich mich im Innendienst, wo sich meine Fähigkeit Ordnung zu halten und Berichte auszuwerten entfalten konnte. Zwar arbeite ich nicht Vollzeit, aber das ist mir nur recht, denn dafür brauche ich zu sehr auch den familiären Kontakt.
Nun jedoch zog ein Großteil der Jungmannschaft nach Boston. Ich hielt mich einige Zeit in den Highlands, aber je länger je mehr vermisste ich sie alle und ich trat mit einer Bitte an meine Eltern, die sie bekümmerte, welche sie aber verstanden: Schon bald würde ich meine Sachen packen und Sandor und den anderen hinterher reisen. Ersterer weiß Bescheid, als Chief in Boston, allerdings bat ich ihn, den anderen die Überraschung nicht zu verderben.
Zum Abschluss noch ein paar Fragen an die Person, deren Fantasie Ihr entsprungen seid. Sollte ich Euch diese Fragen bereits schon einmal gestellt haben, Ihr also mit einer zweiten Person nach Boston kommt, so entfallen diese Fragen.
Habt Ihr schon spezielle Wünsche oder Vorstellungen, wie Eure Ankunft in Boston aussehen oder ablaufen könnte?
Er kommt in schottischer Manier nach Boston, da er den „jüngeren“ Teil der Familie stark vermisst und sich auch um Kayleigh sorgt.
Wo seht Ihr Euren Charakter? Wo seht Ihr seinen Hauptaufgaben- und Wirkungsbereich? Welcher Fraktion wird er sich zuordnen? Wie wollt Ihr in Boston Einfluss nehmen?
Keith ist Agent im Innendienst und übernimmt Administrative Arbeiten. Zudem unterstützt er seine Familie bei ihren Zielen.

